Storytelling
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Workshop »Storytelling for Business«: Learn to create your own narrative

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Unternehmer sind permanent damit beschäftigt, ihre Story zu erzählen: Mitarbeitern, Auftraggebern, Investoren, Partnern, Presse und der Öffentlichkeit die Idee, das Projekt, die Vorgehensweise oder die Veränderung im Unternehmen nahebringen. Eine gute Story zu erzählen ist mehr als rationale Argumente aneinanderzureihen. Eine gute Story überzeugt, motiviert, inspiriert die Audience und ist in der Lage, etwas zu verändern.

In diesem Workshop-Programm öffnet Julia ihre Schatzkiste mit Methoden, Vorgehensweisen und Hacks und für gutes Storytelling, die Teilnehmer sofort für eigene Projekte, Bewerbungen, Pitches oder die Formulierung der eigenen Vision anwenden können.

Modulartiger Aufbau

Das Programm ist modulartig aufgebaut und kann individuell auf unterschiedliche Dauer angepasst werden. Alle acht Module ergeben zum Beispiel einen zweitätigen Workshop; ein Minimum an zwei Modulen ergibt eine schnelle Workshop-Einheit als Break-Out-Session beispielsweise im Rahmen einer Konferenz.

Die Teilnehmer bringen je nach aktuellem Bedarf zum Beispiel eine Projektpräsentation, ihr Portfolio oder einen Lebenslauf mit. Wir machen viele kurze interaktive Schreib-Sessions mit anschließender Diskussion.

Modul 1: Naked Words

»Ich kann nicht schreiben.« Wenn es ums Schreiben geht, sind wir vor allem geprägt durch unsere eigene Schulzeit, durch unsere Bewertung nach »richtig oder falsch«. Die Folge: wir sind gehemmt, einfach anzufangen. Sofort fangen wir an zu formulieren und korrigieren. Dabei kann man beim Schreiben genauso skizzieren wie beim Zeichnen: mit Fehlern, groben Passagen und angedeuteten Strukturen. Und das geht ganz leicht – man muss nur anfangen, der eigenen Gedankenwelt zuzuhören.

Exercises: 1. Download, 2. Go with your gut

Modul 2: Story vs. Facts

Eine gute Story ist keine reine Ansammlung von Fakten und auch keine Bulletpoint-Liste. Wir verstecken uns hinter rationalen Argumenten und Excel-Charts; durch Powerpoint haben wir unsere Fähigkeit verlernt, eine spannende Geschichte zu erzählen. Diese fragmentierten Stichpunkte wieder zu einem linearen Erzählfaden zusammenzufügen, darum geht es in diesem Modul.

Exercises: 1. Your life as a fact, 2. The real Story

Modul 3: Set the Context

Oftmals ist beispielsweise Produkt- und Projektkommunikation deshalb nicht besonders spannend, weil sie versäumt, das Produkt über den eigenen Tellerrand in einen größeren Kontext zu setzen – stattdessen werden Produkt-Features herunterargumentiert. Aber welche Rolle spielt das Produkt in einem größeren Zusammenhang? In diesem Modul machen wir das Thema durch die Wahl des richtigen Kontexts groß und verleihen ihm neue Bedeutung.

Exercises: 1. Context and Story, 2. What are you working on? 3. New context for your project

Modul 4: The Art of Asking Questions

Oft bleibt die Story nah am Produkt, also auf eher flachen Ebenen in den Kontext-Sedimentschichten. Mit der richtigen Frage definiert man den Raum des Möglichen. Die Frage triggert sofort einen übergeordneten Kontext. Eine kleine Frage bringt eine kleine Lösung hervor. Eine große Frage ein große.

Exercises: 1. The art of asking questions

Modul 5: Why How What?

Jeder im Business spricht nur über das »Was«. Was ist die Leistung? Was kann das Produkt? Das Ergebnis: rein faktenorientierte Kommunikation, die nicht wirklich begeistert und die Zielgruppe der Überzeugungstäter nicht anspricht – eher die Preisvergleicher. Dabei gibt es einen mächtigen Hebeln, der uns sofort auf diese Ebene führt: Die Frage nach dem »Warum«.

Exercises: 1. Why How What in your Project

Modul 6: Key moments and Anecdotes

180° Perspektivwechsel vom ganz Großen ins ganz Kleine. Denn manchmal gibt es nichts authentischeres als eine subjektive Momentaufnahme, eine persönliche Sichtweise. Ein Schlüsselmoment. Eine Erkenntnis. Oder nach Robert McKee’s berühmten Drehbuch-Seminarklassiker: ein Turning Point. Warum werden diese Anekdoten in der geschäftlichen Welt so unterbewertet? Sie packen den Zuhörer und triggern seine Empathie – höchste Zeit, sich ihrer zu erinnern.

Exercises: 1. Anecdotes

Modul 7: Personal Story

Wer ist der Erzähler? Repräsentierst Du ein Unternehmen, eine Abteilung – oder am Ende gar Dich selbst und Deine persönliche Überzeugung? Lange haben wir uns hinter dem Unternehmen und unserer Repräsentantenrolle versteckt. Im Social Age, wo wir uns permanent auf LinkedIn zu Wort melden und als Sprecher vor großem Publikum stehen, kommt es wieder mehr auf den Einzelnen an – und was er zu sagen hat.

Exercises: 1. Who is the audience?, 2. Your personal story

Modul 8: Name the things

Eine gute Geschichte erzählen ist Realität prototypen. So sind die besten Geschäftsideen entstanden! Um das virtuelle Konstrukt glaubhaft und wahrhaft werden zu lassen, müssen die Dinge beim Namen genannt werden – aber oft ist die Nomenklatur im Unternehmen eher stiefmütterlich behandelt. In dieser Übung schauen wir gezielt darauf, welchen Namen Leistungen und Produkte tragen – und welche Rolle sie damit in der ganzen Geschichte spielen.

Exercises: 1. Name the things

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