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The story continues: Blog und Storytelling Consultancy »diary of the digital age«

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Mehrere Tausend Leser verfolgen mittlerweile monatlich Julia Peglows Digitalisierung-Blog »diary of the digital age«. Mittlerweile hat sie aus ihrer Themenwelt ein Beratungsunternehmen für Storytelling aufgebaut.

 

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Seit drei Jahren schreibt Julia Peglow an ihrer digitalen Chronik »diary of the digital age«, ein philosophischer Blog, der sich mit den großen Entwicklungen, aber auch ganz subjektiven Alltagserfahrungen der Digitalisierung beschäftigt. Die Überzeugung dahinter: Es gibt einen großen Bedarf an tieferen Themen, die Orientierung in diesen wilden Zeiten der Veränderung bieten. Die Digitalisierung ist eine der größten kulturellen Herausforderungen für unsere Gesellschaft, sie stellt sämtliche Paradigmen, mit denen die heutige Erwachsenengeneration aufgewachsen ist, auf den Kopf. Jeder einzelne muss sich tagtäglich damit auseinandersetzen und einen eigenen Weg oder eine neue, innere Haltung zu unzähligen Fragen finden, zum Beispiel im Umgang mit der Technologie, die unser Leben bestimmt; in Bezug auf die eigene, virtuelle Identität in den digitalen Medien, im Widerspruch zwischen Privacy und Publicity; oder auch, in der immer fragmentierter werdenden Lebenswelt eine ruhige Ebene zu finden, um einen klaren Gedanken fassen zu können.

Blog & Beratungsunternehmen

»diary of the digital age« lebt vom eigenen Content, dessen Repertoire sich durch die kontinuierliche Auseinandersetzung der Autorin mit neuen Themen ständig erweitert. Daraus hat sich mittlerweile eine Storytelling-Consultancy entwickelt. »Unternehmer, Gründer und Geschäftsführer kommen zu uns wegen unserer Denkweise und unserer besonderen Themenwelt, an der sie teilhaben wollen«, beobachtet Julia Peglow, »denn auch sie stellen sich in diesen Umbruchszeiten die Frage nach dem Sinn und der eigenen Daseinsberechtigung ihres Geschäftsmodells. Sie wollen ihr Produkt in einen größeren Kontext stellen und oft auch zu einer neuen Sprache finden, die nicht nur durch Old School-Verkaufsbotschaften geprägt ist«. In ihrer Berater- und Storytelling-Tätigkeit hilft Julia Peglow ihren Mandanten, die eigene Betriebsblindheit zu überwinden, oft erstmals die eigene Story überhaupt in Worte zu fassen und Formate zu entwickeln, mit Hilfe derer sie mit der Community wirklich in Kontakt treten können: Blogs, Websites, ausgewählte Social Media-Plattformen wie Linkedin, Medium und Quora, Fachartikel, Talks und Meetups.

Julia Peglow studierte Design in Deutschland und England und arbeitete als strategische Beraterin und Geschäftsführerin für internationale Branding- und UX-Agenturen u.a. für BMW, BMW i, SAP und adidas. 2017 verließ sie ihren Job in der Agenturwelt, um als freie Beraterin, Sprecherin, Autorin und Bloggerin ihren Gedankenansatz weiter zu verfolgen: dass es am Ende immer darum geht, eine gute Geschichte zu erzählen. Julia lebt in München, ist verheiratet und hat zwei Söhne.

The story continues

Die »diary of the digital age«-Themen aus den Bereichen Design, Storytelling, Digital Age, Mobility und Technology bilden eine ganz eigene, holistische Sichtweise ab, die so in den klassischen Sparten von Presse und Verlagen nicht vorhanden ist. Dies spricht viele Gleichgesinnte an: Beiträge aus dem Blog erschienen bereits auf dem Blog des New Work-Netzwerks »intrinsify«, sowie im designreport, Horizont und W&V online; Julia Peglow tritt mit ihren Themen zudem als Keynote Speaker und Moderatorin auf Konferenzen wie den TYPO Brand Talks, der dmexco oder der Automotive User Experience Konferenz »intuitive vehicles« in Berlin auf. Derzeit arbeitet Julia Peglow an einem Storytelling-Workshop-Format, das in Zukunft auch anderen dazu verhelfen soll, sich kontinuierlich mit der eigenen Story auseinanderzusetzen.